Termin vereinbaren unter: 0201 - 33 14 14
Header Gemeinschaftsseite

Sehschärfenbestimmung / (Sehtest)

Untersuchung der Sehschärfe

Die zentrale Sehschärfe wird medizinisch als Visus bezeichnet. Visus ist die Fähigkeit des Auges, zwei nahe beieinander liegende Punkte getrennt voneinander wahrzunehmen. Der Ort, an dem die Sehschärfe bestimmt wird, ist die Netzhautmitte, wo im Punkt des schärfsten Sehens (Fovea centralis) die Zapfen für die Trennschäfte zuständig sind.

Die volle Sehschärfe ist bei einem Visus von 1,0 oder 100 Prozent erreicht. Viele Jugendliche und erreichen einen höheren Wert und damit eine bessere Sehschärfe. Mit zunehmendem Alter nimmt der Visus fortlaufend ab. Für die meisten Tätigkeiten des täglichen Lebens ist eine Sehschärfe von 0,5 bis 0,6 ausreichend.

Moderne vollautomatisierte Geräte, die die Sehschärfe untersuchen, arbeiten nach dem Prinzip des Refraktometers. Dabei wird eine Strichfigur durch die Pupille auf die Netzhaut projiziert, ähnlich, wie ein Dia, das an eine Wand geworfen wird. Als nächstes werden im Gerät Linsen vor die Projektion geschaltet so lange, bis die Abbildung der Strichfigur auf der Netzhaut scharf ist.

Sehtafel

Sehschärfenbestimmung

Mit Hilfe des Sehtests überprüft der Arzt die Sehschärfe des Patienten. Die Sehschärfe kann bei folgenden Erkrankungen beeinträchtigt sein:

  • Kurzsichtigkeit
  • Weitsichtigkeit
  • Schwachsichtigkeit, ausgelöst durch einseitiges Schielen im Vorschulalter

Bei Kinder oder bei Patienten, die nicht unser Alphabet beherrschen, werden entweder Symbole oder die Pflügerschen Haken verwendet. Diese haben die Form eines E. Der mittlere „Haken“ der E ist kürzer, als die beiden äußeren Haken. Wird das E gedreht, muß der Patient angeben, welche Position die verschieden großen Haken haben. Eine andere Variante ist der Landoltsche Ring, ein Ring, der an einer Stelle offen ist. Diese Öffnung muß der Patient erkennen.

 

edgedoll.com

wordpress theme powered by jazzsurf.com