Termin vereinbaren unter: 0201 - 33 14 14
Header Gemeinschaftsseite

Lions-Club International

Lions Clubs International

Lions Club International Logo

LIONS CLUBS INTERNATIONAL

ist eine weltweite Vereinigung freier Menschen, die in freundschaftlicher Verbundenheit bereit sind, sich den gesellschaftlichen Problemen unserer Zeit zu stellen und uneigennützig an ihrer Lösung mitzuwirken.Lions-Mitglieder verpflichten sich der Toleranz im menschlichen Zusammenleben und wollen insbesondere:

  • der Gemeinschaft dienen
  • freundschaftliche Beziehungen zwischen den Völkern entwickeln und dadurch den Weltfrieden festigen
  • ihren Mitmenschen in materieller und seelischer Not beistehen sowie
  • die Kulturgüter sinnvoll bewahren.
  • Sie tun das in der Erkenntnis, dass jedes Staatswesen nur in dem Maße dem einzelnen dienen kann, wie der einzelne bereit ist, sich für das Gesamte einzusetzen.

Sehkraft-Programme

Das Lions-Engagement für Blinde und Sehbehinderte findet weltweit Beachtung. Es geht auf die Initiative von Helen Keller zurück, die auf dem internationalen Lions-Kongress 1925 an die Lions appellierte, sich „als Ritter der Blinden im Kreuzzug gegen die Dunkelheit“ einzusetzen. Klicken Sie hier und lesen Sie ihre mitreißende Rede.

 

  • Lions ermöglichen jedes Jahr 600.000 kostenlose Glaukom-Untersuchungen und 20.000 Hornhaut-Transplantationen.
  • Lions gründen und finanzieren einen Großteil der Hornhautbanken weltweit sowie hunderte von Ambulanzen, Krankenhäusern und Sehkraft-Forschungszentren.
  • Lions stellen jährlich tausende kostenloser Augenuntersuchungen, Brillen, Blindenschreibmaschinen, Blindenstöcke, Blindenhunde und Großdrucktexte zur Verfügung.
  • Lions sammelt jährlich mehr als 5 Millionen gebrauchter Brillen zur Verteilung in den Entwicklungsländern.

 


Wie Lions entstanden

1917:

Unter dem Eindruck des 1. Weltkriegs tut sich im Norden der Vereinigten Staaten, in Chicago, ein Kreis idealistisch gesinnter Menschen zusammen. Unter der Leitung von Melvin Jones verpflichten sie sich, mit einem gut Teil ihrer Leistungsfähigkeit für Nächstenliebe und Gemeinsinn einzutreten. Dies ist die Geburtsstunde der Lions-Bewegung. Die Gemeinschaft wächst rasch. Zuerst in Amerika, seit den fünfziger Jahren auch in Europa, in den letzten beiden Jahrzehnten vor allem in Fernost. Heute zählt Lions Club International ca. 1,4 Millionen Mitglieder in mehr als 180 Ländern und ist damit die größte weltweit arbeitende wohltätige Service-Organisation. In Deutschland gibt es fast 1000 Clubs. In ihnen sind rund 30.000 Männer und Frauen zusammengeschlossen. Nach Öffnung der Mauer hat die Lions-Idee auch in den neuen Bundesländern große Akzeptanz gefunden.

Was Lions tun

Der Lions-Leitspruch lautet: We serve (Wir dienen). In der Praxis setzt sich das so in tatsächliche Hilfe um: Lions helfen Bedürftigen, setzen sich für die Jugend ein, schützen die Umwelt und bemühen sich um gute zwischenmenschliche Beziehungen.

Zwei Beispiele aus dem umfangreichen Tätigkeitsfeld: Im Rahmen der internationalen Aktion“„Sight First“ brachten Lions-Clubs in den Jahren zwischen 1992 und 1996 mehr als US-$ 130 Millionen auf, um in der dritten Welt, vor allem in Indien und Afrika, blinden oder von Blindheit bedrohten Personen Beistand zu leisten.

Der deutsche Anteil an diesem ehrgeizigen Projekt: 7,34 Mio DM.

Die Blindheit ist weltweit trotz Sight First noch nicht besiegt. Aber die vermeidbare Blindheit ist beherrschbar. Und darum Lions Deutschland die Erfolgsstory der Zusammenarbeit zwischen dem Hilfswerk der Deutschen Lions und der Christoffel-Blindenmission (CBM) fortschreiben.

Die Lions in Deutschland und Lions Clubs International Foundation sind künftig Teile eines globalen Netzwerkes unter dem Motto „Vision 2020“. Ziel ist es, dass bis zum Jahr 2020 niemand mehr unnötig blind sein soll.

In enger Zusammenarbeit mit der Weltgesundheitsorganisation WHO wird die Kampagne koordiniert und die Umsetzung der Programme vorangetrieben. Schon für die erste Sight-First-Initiative haben sich die deutschen Lions der Erfahrung von CBM bedient. Unter anderem wurden 37 Augenhospitäler aus- oder neu gebaut und 22 Fahrzeuge angeschafft. Größtes Projekt ist die Augenklinik in Dar Es Salaam, an der FON maßgeblich beteiligt war.

Die künftige Kampagne wird keinesfalls mehr über eine Umlage der Mitglieder und Districts finanziert. Vielmehr wird es eine Beispielsliste für Projekte geben vom Mikroskop über die Ausbildung für einen Augenarzt bis hin zur kompletten Klinik. Interessierte Clubs, Zonen oder Districts können dann über die Schaltstelle HDL die Finanzierung eines ihnen passend erscheinenden Projektes oder Programms mit CBM festlegen und abwickeln. Bei größere Vorhaben wird es weiterhin Zuschüsse des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit oder der EU geben. Selbstverständlich können auch Projekte aus eigenen Beziehungen der Clubs oder Districts auf diesem Weg abgewickelt werden.


SIGHT FIRST

Die derzeitige Hauptaktivität der internationalen Lions Clubs ist die Vorsorge und der Kampf gegen die Blindheit. Dieses Programm trägt den Namen Sight First und beinhaltet die Aktivitäten von allen Clubs weltweit. Sight First ist ein internationales Programm um die Blindheit weltweit unter Kontrolle zu halten und Operationen in den Kliniken zu bezahlen. Die Clubs arbeiten einzeln oder durch ihre Distrikte sowohl lokal als auch weltweit. Die Arbeitsgruppe „Internationale Ophthalmologie“ der DOG wurde 1994 in Mannheim gegründet.
Dies reflektierte den Wunsch der DOG, einen größeren Beitrag zur Blindheitsverhütung weltweit zu leisten. Den Hintergrund stellt die Erkenntnis dar, dass 70 — 80 % der Blindheit in Ländern der Dritten Welt heilbar oder verhütbar sind. Allein die Katarakt ist für 20 Mio. Erblindungen weltweit verantwortlich und stellt mit 50 % aller Erblindungen die häufigste Blindheitsursache dar. Blindheit bei Katarakt und Glaukom lässt sich chirurgisch vermeiden, während andere häufige Erblindungsursachen wie Trachom, Onchozerkose und Xerophthalmie interdisziplinäre präventive Ansätze erfordern. Durch Ferntourismus und Migration werden tropische Augenkrankheiten zunehmend häufiger in Deutschland beobachtet. Eine entsprechende Kenntnis über diese Erkrankungen ist für den deutschen Augenarzt von zunehmender Bedeutung. Es ist das Anliegen der DOG, deutsche Augenärzte zu informieren und weiterzubilden.
Arbeitsinhalte der Arbeitsgruppe „Internationale Ophthalmologie“:

Zusammenarbeit mit anderen Organisationen im Bereich Blindheitsverhütung wie: Deutsches Komitee zur Verhütung von Blindheit International Agency for the Prevention of Blindness Weltgesundheitsorganisation Christoffel-Blindenmission Lions International Sight First Berufsverband der Augenärzte etc. Förderung von Klinik-Kooperationen mit Osteuropa und der Dritten Welt Wissenschaftliche Arbeit und Zusammenarbeit im Bereich „Internationale Ophthalmologie“ Berichte auf den DOG-Tagungen Förderung von Ausbildungen und Reintegration deutscher Augenärzte für die Dritte Welt Ausbildung und Fortbildung von ausländischen Augenärzten.

Insbesondere die Kooperation zwischen deutschen Augenkliniken/Augenärzten und Augenkliniken in Osteuropa und der Dritten Welt ist ein Anliegen der DOG.

Die wesentlichen Ziele dieser Kooperation sind:

  1. Theoretische und klinische Ausbildung der Kollegen in anderen Ländern, z. B. in modernen Techniken der Kataraktchirurgie
  2. Wissenschaftliche Zusammenarbeit
  3. Verbesserung der Ausstattung der Kliniken über Spenden und Drittmittel.

Die Arbeitsgruppe trifft sich zweimal jährlich und organisiert eine Sitzung „Tropenophthalmologie“ anläßlich der DOG-Tagungen.

edgedoll.com

wordpress theme powered by jazzsurf.com