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Die Katarakt ( der graue Star)

Bei mehr als 90 Prozent der über 60-jährigen trübt sich die natürliche, ursprünglich klare Augenlinse allmählich ein. Die Linse besitzt zwei für das Sehen entscheidende Eigenschaften: Sie ist durchsichtig, damit das Licht sie ungehindert passieren kann und sie ist flexibel, damit die kleinen Augenmuskeln die Linse verformen können, um so das Auge auf Nah- oder Fernsicht einzustellen. Mit zunehmendem Alter verändert sich die Zusammensetzung der natürlichen Linse; sie ist dann nicht mehr klar, wird härter und kann sich in ihrer Form nicht mehr so leicht den Erfordernissen für ein scharfes Sehen anpassen.

Wenn der Graue Star den Seheindruck erheblich beeinträchtigt, sollte durch eine Operation die eigene trübe Linse durch eine künstliche Linse ausgetauscht werden. So kann wieder ein klarer Blick und eine gute Sehschärfe erreicht werden. Als Ersatz für die körpereigene Linse stehen verschiedene Linsensysteme (Intraokularlinsen) mit unterschiedlichen Funktionen zur Verfügung.

Kostenübernahme

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Operation einschließlich einer qualitativ hochwertigen einfunktionalen (monofokalen) Linse, die entweder die Ferne oder Nähe ohne Brille korrigiert. Darüber hinaus existieren moderne Linsensysteme, die zusätzliche Funktionen haben.

Die Operation des grauen Stars

Vor der Operation

Nachdem das Auge in unserer Klinik voruntersucht wurde, wird in einem anschließend eingehenden Gespräch erwogen, ob eine Operation des Grauen Stars bereits sinnvoll ist und wenn ja, welche Linse für Sie infrage kommt.

Ebenfalls vor der Operation untersucht Sie eine(r) unserer Anästhesist(innen) und entscheidet nach Feststellung des allgemeinen Gesundheitszustandes über die Art der Betäubung und ob der Eingriff stationär oder ambulant durchgeführt werden sollte.

Am Operationstag

Am Tag der Operation können Medikamente zur Entspannung und Beruhigung verabreicht werden. Gleichzeitig werden Ihnen Augentropfen gegeben, die die Pupille erweitern. Danach werden Sie von unserem Team in den Operationsraum geleitet.

Der Behandlungsraum / Operationsraum

Wir führen in unserer Klinik eine Vielzahl ambulanter operativer Eingriffe am Auge durch. Daher entsprechen unsere Operationssäle den höchsten Ansprüchen bezüglich Einrichtung, Sterilität und Sicherheit und unterstehen ständigen Qualitäts-
und Sterilitätskontrollen. Die medizinischen Geräte entsprechen den modernsten internationalen Standards.

Im Operationssaal beginnt bereits die eigentlich Vorbereitung zur Operation. Regelmäßig werden von unserem Anästhesie-Team Herz- und Kreislauf überwacht und eine Infusion zur Kreislaufstabilisierung angelegt. Anschließend wird das Auge entweder örtlich betäubt oder Sie erhalten eine Narkose. In beiden Fällen verläuft die Operation völlig schmerzlos.

Unmittelbar vor dem operativen Eingriff wird Ihr Auge mit einer desinfizierenden Lösung gründlich gereinigt und Sie werden mit sterilen Tüchern abgedeckt.

Bild 2: Katarakt-Operation

Der Eingriff wird unter einem Operationsmikroskop durchgeführt.

Nach der Operation werden Sie weiter im Ruheraum betreut. Hat der Narkosearzt die Entlassungsfähigkeit festgestellt, können Sie die Praxis mit einer Begleitperson verlassen. Dies ist in der Regel nach ein bis zwei Stunden der Fall.

Dauer der Operation

Der Eingriff selbst dauert nicht sehr lange, die Vor- und Nachbetreuung allerdings nimmt einen längeren Zeitraum in Anspruch. Kalkulieren Sie daher 4 bis 8 Stunden ein, die Sie bei uns verbringen werden.

Die weitere Behandlung nach der Operation

In den Tagen und Wochen nach der Operation müssen regelmäßig Augentropfen nach Vorschrift des behandelnden Arztes getropft werden. Schon nach wenigen Wochen erhalten Sie eine Übergangsbrille, die nach etwa drei Monaten durch die endgültige Brille ersetzt werden kann. Nach Abschluss der Behandlung sollte ihr operiertes Auge regelmäßig, mindestens einmal jährlich, untersucht werden.

Der Nachstar und seine Behandlung

Häufig trübt sich nach Monaten oder Jahren die im Auge verbliebene menschliche Linsenkapsel. Dies nennt man Nachstar. Der Nachstar beeinträchtigt das Sehen, ähnlich wie der Graue Star. Mit einem Laser (YAK-Laser-Kapsulotomie) kann der Nachstar in Sekunden ambulant und völlig schmerzfrei beseitigt werden.

Haben Sie weitere Fragen rund um den grauen Star? Mehr dazu erfahren Sie hier.

Fotos: ©Africa Studio@fotolia und ©Esidoxia AG

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