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Dämmerungssehen / Testung

Dämmerungssehen / Nachtblindheit

Das Auge kann 16 Millionen Intensitätsunterschiede von Licht unterscheiden. Hier sind viele Bestandteile des Auges mit verantwortlich. Mit einem weiteren augenärztlichen Gerät, dem Mesoptometer wird in der Augenarztpraxis das sogenannte Kontrastsehen bzw. Sehen bei Dämmerung und die Blendungsempfindlichkeit überprüft. Nach einer Eingewöhnung von 5-10 Minuten in einem dunklen Raum, muß man ganz schwach erkennbare Zeichen in dem Gerät mit und ohne Blendung unterscheiden. Bestimmte Werte gelten auch hier als normal. Werte darunter sind anlagebedingt oder krankheitsbedingt. Es gibt hier neben der Nachtblindheit und Trübungen der optischen Medien (Hornhaut, Glaskörper und Linse) viele verschiedene Ursachen, die abgeklärt werden müssen. Es kann sinnvoll sein, das Fahren bei Nacht zu vermeiden.

Die außerordentliche Häufigkeit eines gestörten Dämmerungssehens läßt folgende Forderungen dringend erscheinen: spätestens ab dem 60. Lebensjahr sollte alle 5 Jahre, ggf. alle 2 Jahre bei allen Kraftfahrzeugführern ein Sehtest unter Einschluß des mesopischen Sehens durchgeführt werden. Bei Diabetikern und Personen mit schwerwiegenden Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems (mit Ausnahme einer nicht malignen Hypertonie) sollten diese Kontrollen schon in allen Altersgruppen erfolgen, wobei sich die zeitlichen Abstände an der Schwere der Grundkrankheit orientieren. Bei Lkw-Fahrern sollten die entsprechenden Tests schon vor Erteilung der Fahrerlaubnis nach dem 30. Lebensjahr in fünfjährigen Abständen durchgeführt werden.

Das Mesoptometer zur Untersuchung des Dämmerungssehens

Unter Nachtblindheit versteht man die eingeschränkte Sehfähigkeit in der Dämmerung und im Dunkeln bei normaler Tagessichtigkeit. Nachtblinde Menschen sehen nicht nur nachts oder im Dunkeln schlecht, sie brauchen auch sehr lange, bis sich ihre Augen vom hellen Licht an das schwache Licht in einem Raum gewöhnen. Medizinisch wird die Nachtblindheit auch als Hemeralopie bezeichnet. Sie wird hauptsächlich durch Veränderungen der Netzhaut verursacht, und kann in schlimmsten Fällen zur Erblindung führen.
Eine bestehende Nachtblindheit sollte in jedem Fall ernst genommen werden, da es besonders im nächtlichen Straßenverkehr zu einer erheblichen Einschränkung der Fahrtauglichkeit und einer erhöhten Blendungsempfindlichkeit kommt. So gefährdet man nicht nur sich, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer.

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