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Anatomie des Auges

Anatomie des menschlichen Auges

Die Anatomie ist die Lehre vom Bau der Körperteile.
Nachfolgend machen wir Sie mit den einzelnen Strukturen des Auges vertraut.

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Das äußere Auge

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Querschnitt durch das menschliche Auge

Der Augapfel ist beim normalsichtigen Erwachsenen ca. 24 mm lang und kugelförmig gebaut.

Die äußere Hülle des Augapfels bildet die Sklera (Lederhaut) zusammen mit der Cornea (Hornhaut). Die Sklera ist der sichtbare weiße Teil des Auges. Die Cornea ist ein durchsichtiges, gefäßfreies, aber mit Nerven durchzogenes Gewebe, das daher bei Berührung mit Schmerz reagiert. Sie sitzt wie ein Uhrglas vorne auf.

Iris (Regenbogenhaut) ist die Bezeichnung für den bei jedem Menschen farblich unterschiedliche Teil des Auges (hier im Bild 1 blau). Die Farbe der Iris ist erblich festgelegt. Eine seltene Laune der Natur ist das Vorkommen von zwei verschiedenen Augenfarben (z.B. rechts blau, links braun), das Fachwort hierfür ist Heterochromie.
Auf den nächsten Abbildungen lernen Sie die inneren Strukturen des menschlichen Augen kennen:

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Das Augeninnere

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Vordere und hintere Augenkammer

Die Pupille hat die Funktion einer Blende, die sich je nach Lichteinfall öffnet oder verengt.

Die elastische kristallklare Linse ist durch strahlenförmig auslaufende Bänder am Ziliarkörper befestigt. Dieser aus Muskel- und Drüsenteil bestehende Körper umgibt die Linse ringförmig. Das Zusammenziehen bzw. Entspannen dieses Ringmuskels bewirkt eine Wölbung bzw. Abflachung der elastischen Linse. Dadurch ändert sich die Brechkraft, so dass Nah- und Fernsehen möglich wird.

In jungen Jahren kann die Linse dank ihrer Eigenelastizität die Brechkraft so verändern, das Gegenstände in der Nähe und Ferne scharf auf der Netzhaut abgebildet werden. Diesen Vorgang nennt man Akkomodation. Beim Kurzsichtigen ist der Augapfel zu lang, beim Weitsichtigen zu kurz. Beim Neugeborenen ist der Augapfel ebenfalls noch zu kurz (17 mm), so dass diese zunächst weitsichtig sind.

Der Glaskörper (Corpus vitreum) füllt den gesamten Raum hinter der Linse aus. Er besteht aus einem feinen Fasergerüst und darin eingebettetem klaren Gel.

Die Choroidea (Aderhaut) ernährt das Auge.

Die Retina (Netzhaut) enthält die ca. 127 Millionen Sinneszellen (Photorezeptoren). Die Zapfen-Zellen dienen dem Tag- und Farbsehen, während die Stäbchen-Zellen vorwiegend das Dämmerungs- und Nachtsehen ermöglichen.

Die Makula („gelber Fleck“) befindet sich im Zentrum der Netzhaut und ist der Ort des schärfsten Sehens. Die in ihrem Zentrum gelegene der Fovea (einer im Zentrum der Makula gelegenen Einsenkung) befinden sich vorwiegend Zapfen.

Die Papille (blinder Fleck“) ist die Durchtritsstelle des Sehnerven durch die Netzhaut. An dieser Stelle ist keine Sehen möglich, da sich hier keine Sinneszellen befinden.

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